Meine Themen

Rollenbilder aufbrechen

Um im Sinne der Chancengerechtigkeit den Spielraum für Jungen und Mädchen bei der Berufswahl zu vergrößern und das geschlechtertypische Berufswahlverhalten junger Menschen zu verändern, setzen wir uns für geschlechtersensible Berufsberatungsangebote ein.

Zusammen geht es besser

Nur zusammen und solidarisch können wir einander soziale Sicherheit geben. Wir wollen ein Land in dem auch sehr reiche Menschen fair zur Finanzierung unserer Schulen, Straßen und Krankenhäuser beitragen.

Visionen und mögliche Alternativen für‘s Land

Wir GRÜNE erarbeiten derzeit in einer Landesarbeitsgemeinschaft eine Position zum Grundeinkommen und wollen eine breite gesellschaftliche Debatte in Gang bringen und mitgestalten. Ich meine es ist Zeit für die Verteilungsfrage, Kinder- und Altersarmut ist kein Naturgesetz. Jeder Mensch hat das Recht auf Teilhabe und ein Leben in Würde. Die Zeit ist reif, Pilotprojekte zum Grundeinkommen in Niedersachsen auf den Weg zu bringen. Ein Grundeinkommen könnte von Existenzsorgen befreien und auch benachteiligten Menschen Teilhabe in allen Feldern ermöglichen.

Agrarwende umsetzen, Verbraucher*innen stärken

Wir wollen eine Landwirtschaft, die Tiere artgerecht hält und milliardenschwere Fördergelder sinnvoll verteilt, zu Gunsten von regional und nachhaltig wirtschaftenden Bäuerinnen und Bauern.

Klima-, Umwelt- und Naturschutz voranbringen

Wir wollen der Klimakrise entgegensteuern und ihre Auswirkungen auf ein erträgliches Maß begrenzen. Eine kaputte Umwelt geht besonders auf Kosten der Armen: durch zerstörte Häuser, Feinstaub und Lebensmittel, die krank machen. Wir alle haben gemeinsam die Verantwortung dafür, dass unsere Welt lebenswert bleibt. Die größte Verantwortung tragen aber die großen Verschmutzer der Industrie. Es ist nicht fair, wenn große Energieverbraucher die Luft verpesten, die wir alle atmen und dafür noch vom Staat subventioniert werden.

Die wichtige Arbeit der Hebammen absichern

Ich begreife die Geburtshilfe als medizinische Grundversorgung, es muss sichergestellt sein, dass eine wohnortnahe Geburtshilfestation für werdende Eltern in 40 Autominuten erreichbar ist. Die Länder können dabei unterstützen, indem sie die Grundlage dafür schaffen, z. B. durch Förderung von Hebammenpraxen, die auch Wochenbettbetreuung anbieten.

Kliniken, die gute Arbeitsbedingungen für Hebammen sicherstellen könnten von Bund, Land und den Kostenträgern unterstützt werden. Statt eine schlechtere Vergütung bei der Geburtshilfe für Beleghebammen, sollten wir gemeinsam dafür Sorge tragen, dass, wir die wichtige Arbeit der Hebammen absichern dazu gehört auch günstiger Wohnraum oder Wohnheime für Hebammenschülerinnen. Wir müssen das Signal  senden, dass dieser verantwortungsvolle Beruf von  Bund, Ländern und Kommunen wertgeschätzt wird.

Wir brauchen eine flächendeckende Versorgung mit geburtshilflichen Angeboten und eine Regulierung der Haftpflichtversicherung für Hebammen, zum Beispiel über staatliche Förderungen. Ich setzte mich für die Förderung von Konzepten für eine ausreichende Hebammenversorgung besonders im ländlichen Raum und nicht zuletzt für mehr Ausbildungsplätze für Hebammen ein! Unsere Forderung nach einer qualitätsvollen und verlässlichen Geburtshilfe geht einher mit dem Wunsch werdender Eltern. Kinder sind das Fundament der Gesellschaft, dieses Fundament sollte uns auch etwas Wert sein!

Jede Frau muss das Recht auf eine Hebamme haben! Wir müssen jetzt einen Kurswechsel einschlagen, sonst wird es bald keine Hebammen mehr geben! Wir Grünen haben in der Region den runden Tisch Hebammen ins Leben gerufen, der noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen wird, ich werde auf meiner Homepage über die Arbeit dieses Gremiums berichten.  Und wir haben dafür gesorgt, dass Hebammen in Hannover eine ähnliche Ausnahmegenehmigung wie Handwerker und Ärzte erhalten, so dürfen auch Hebammen seit diesem Jahr im eingeschränkten Halteverbot und auf Bewohnerparkplätzen parken und sie sind von Parkgebühren befreit.

Es kann nicht sein, dass…

  • immer mehr Geburtskliniken und Kreißsäle schließen und Frauen es deshalb nicht in eine Klinik schaffen.
  • Frauen bei der Geburt alleine gelassen werden müssen.
  • aufgrund der hohen Haftpflichtversicherungen für Hebammen keine Haus- und Beleggeburten mehr möglich sind.
  • Hebammen ihre eigene Familie nicht finanziell absichern können.

Geburtshilfe ist meines erachtens eine medizinische Grundversorgung, deshalb sollten die Länder die Gründung von Hebammenpraxen fördern!